Pflegestufen-Rechner
Pflegebedarf einstellen, Stufe und Beiträge ablesen. Zwölf Stufen, je 20 Minuten.
Schätzen Sie, oder nehmen Sie den Wert aus der Bedarfserhebung des Heims.
- KrankenkasseCHF 48.00
- Sie selbst, gedeckeltCHF 23.00
Den Rest trägt die Wohngemeinde. Ihre Höhe steht in keiner öffentlichen Erhebung, deshalb fehlt sie im Balken.
| Stufe | Pflegebedarf pro Tag | Krankenkasse pro Tag | pro Monat | Ihr Anteil pro Tag |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 0 bis 20 Minuten | CHF 9.60 | CHF 292 | CHF 23.00 |
| 2 | 21 bis 40 Minuten | CHF 19.20 | CHF 584 | CHF 23.00 |
| 3 | 41 bis 60 Minuten | CHF 28.80 | CHF 876 | CHF 23.00 |
| 4 | 61 bis 80 Minuten | CHF 38.40 | CHF 1'167 | CHF 23.00 |
| 5 | 81 bis 100 Minuten | CHF 48.00 | CHF 1'459 | CHF 23.00 |
| 6 | 101 bis 120 Minuten | CHF 57.60 | CHF 1'751 | CHF 23.00 |
| 7 | 121 bis 140 Minuten | CHF 67.20 | CHF 2'043 | CHF 23.00 |
| 8 | 141 bis 160 Minuten | CHF 76.80 | CHF 2'335 | CHF 23.00 |
| 9 | 161 bis 180 Minuten | CHF 86.40 | CHF 2'627 | CHF 23.00 |
| 10 | 181 bis 200 Minuten | CHF 96.00 | CHF 2'918 | CHF 23.00 |
| 11 | 201 bis 220 Minuten | CHF 105.60 | CHF 3'210 | CHF 23.00 |
| 12 | über 220 Minuten | CHF 115.20 | CHF 3'502 | CHF 23.00 |
Monatswerte mit 30.4 Tagen gerechnet. In einzelnen Kantonen liegt Ihr Anteil tiefer oder bei null; massgebend ist die Regelung Ihres Kantons. Was der ganze Heimplatz kostet
Ihr Anteil bleibt gleich, egal welche Stufe. Steigt der Pflegebedarf, steigen die Beiträge von Krankenkasse und Wohngemeinde, nicht Ihrer. Was steigen kann, ist die Betreuungstaxe, und die ist etwas anderes.
Wie die Stufe zustande kommt
Das Heim erhebt den Pflegebedarf in Minuten pro Tag, mit einem anerkannten Instrument, meist BESA oder RAI. Je zwanzig Minuten ergeben eine Stufe, und der Beitrag der Krankenversicherung steigt je Stufe um genau CHF 9.60 pro Tag. Die Erhebung wird regelmässig wiederholt, und Sie dürfen sie einsehen.
Warum Ihr Anteil nicht steigt
Das ist der beruhigendste Satz zum Thema Heimkosten, und kaum eine Familie kennt ihn. An der Pflege tragen Sie höchstens 23 Franken pro Tag, das sind 20 Prozent des höchsten Kassenbeitrags. Dieser Deckel gilt schweizweit und unabhängig von der Stufe.
Wird jemand pflegebedürftiger, steigt also nicht Ihre Rechnung, sondern der Beitrag der Krankenversicherung und die Restfinanzierung der Wohngemeinde. Einzelne Kantone setzen den Eigenanteil tiefer an oder übernehmen ihn ganz.
Was dagegen steigen kann, ist die Betreuungstaxe, etwa beim Wechsel in eine Demenzabteilung. Sie ist nirgends gedeckelt und wird von niemandem ausser Ihnen bezahlt. Das ist der Posten, auf den Sie beim Vergleich achten sollten, nicht die Pflegestufe.
Was die Zahlen nicht sagen
Die Restfinanzierung der Gemeinde lässt sich hier nicht beziffern. Sie ist die Differenz zu den tatsächlichen Pflegekosten des Hauses, und die stehen in keiner öffentlichen Erhebung je Stufe. Wir zeigen deshalb keine Zahl dafür, statt eine zu erfinden.
Diese Berechnung ist eine Orientierung. Verbindlich sind die Bedarfserhebung des Hauses und die Abrechnung Ihrer Krankenversicherung. Grundlage sind KLV Art. 7a und das Faktenblatt des Bundesamts für Gesundheit zur Pflegefinanzierung.
Das gehört dazu
Häufige Fragen
Wie viele Pflegestufen gibt es in der Schweiz?
Zwölf. Jede Stufe umfasst 20 Minuten Pflegebedarf pro Tag. Stufe 1 gilt bis 20 Minuten, Stufe 12 ab gut vier Stunden.
Wie viel zahlt die Krankenkasse pro Pflegestufe?
Der Beitrag steigt je Stufe um genau CHF 9.60 pro Tag: von CHF 9.60 in Stufe 1 bis CHF 115.20 in Stufe 12. Abgerechnet wird pro Tag, an dem Pflegeleistungen bezogen wurden.
Wird es für mich teurer, wenn die Pflegestufe steigt?
Nein. Ihr Anteil an der Pflege ist schweizweit auf CHF 23 pro Tag gedeckelt, in einzelnen Kantonen liegt er tiefer oder bei null. Eine höhere Stufe erhöht die Beiträge von Krankenkasse und Wohngemeinde, nicht Ihre.
Wie wird die Pflegestufe festgelegt?
Das Heim erhebt den Pflegebedarf in Minuten pro Tag, mit einem anerkannten Instrument, meist BESA oder RAI. Die Erhebung wird regelmässig wiederholt, und Sie dürfen sie einsehen.
Kann man die Einstufung anfechten?
Sie können die Bedarfserhebung einsehen und eine Neubeurteilung verlangen. Finanziell lohnt sich das selten, weil Ihr eigener Anteil gleich bleibt. Sinnvoll ist es, wenn die Einstufung den tatsächlichen Bedarf nicht abbildet.
Gilt das auch für die Spitex?
Die Logik ist ähnlich, die Beträge sind andere. Bei der Pflege zu Hause rechnet die Krankenversicherung nach Stunden und Leistungsart ab, nicht nach diesen zwölf Stufen.